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Allergie und Schlafqualität

Allergien können eine der Hauptursachen für Schlafprobleme sein – sowohl beim Einschlafen als auch beim Durchschlafen. Juckreiz, Atemnot, Husten oder Schnupfen beeinträchtigen nicht nur den Schlafkomfort, sondern verhindern auch, dass sich der Körper effektiv regeneriert. Studien zufolge wachen Menschen mit Allergien häufiger nachts auf und haben einen flacheren Schlaf, was zu Müdigkeit und Reizbarkeit während des Tages führt. Inhalative Allergien, wie z. B. eine Allergie gegen Hausstaubmilben oder Tierhaare, sind die häufigsten Ursachen für Probleme im Schlafzimmer. Deshalb ist es so wichtig, für eine allergikerfreundliche Schlafumgebung zu sorgen – angefangen bei der Matratze über die Bettwäsche bis hin zum regelmäßigen Lüften des Schlafzimmers.

Welche Matratze sollte man bei Allergien wählen?

Allergiker sollten Matratzen aus antiallergischen Materialien wie hochflexiblen Schaumstoffen, Polyurethan, Naturlatex oder thermoplastischem Schaumstoff wählen. Latex, insbesondere Naturlatex, ist ein Material, das besonders resistent gegen Bakterien, Pilze und Milben ist, was es zur idealen Wahl für Allergiker macht. Dank seiner Zellstruktur sorgt es für eine hervorragende Belüftung und speichert keine Feuchtigkeit, wodurch ein für Allergene ungünstiges Milieu entsteht. Darüber hinaus ist er langlebig und elastisch, was über viele Jahre hinweg Schlafkomfort und hygienische Bedingungen garantiert. Mit der Wahl einer Matratze mit Latexschicht können Sie das Risiko nächtlicher Allergiesymptome deutlich reduzieren. Wichtig ist auch ein abnehmbarer Bezug, der regelmäßig bei mindestens 60 °C gewaschen werden kann. Es empfiehlt sich, Matratzen mit Bezügen zu wählen, die mit Silberionen (SILVERCARE-Bezug) oder der Purotex®-Technologie angereichert sind, die Allergene neutralisiert. Wichtig sind auch die Belüftungseigenschaften – eine gute Luftzirkulation begrenzt die Entwicklung von Milben. Für Kinder eignen sich Bezüge mit antiallergischen Eigenschaften DINO und DUMBO.

Niesen im Schlaf – ist das möglich?

Auch wenn es seltsam erscheinen mag, niest der menschliche Körper während des Tiefschlafs praktisch nicht. Der Niesreflex hängt mit der Aktivität des Gehirns zusammen, die während der NREM-Phase deutlich reduziert ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass Allergiker nicht unter den Symptomen leiden – Niesen tritt häufig kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen auf. Eine Reizung der Nasenschleimhaut durch Allergene kann auch zu häufigem Aufwachen und Schlafstörungen führen. Wenn Sie mit einem verstopften Nasen, Juckreiz oder Niesreiz aufwachen, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Bett oder Ihr Schlafzimmer eine antiallergische Schlafumgebung benötigt.

Allergie – nächtlicher Schnupfen

Nächtlicher Schnupfen ist ein wahrer Albtraum für Allergiker. Meistens wird er durch Allergene in der Bettwäsche verursacht – wie Milben, Staub oder Tierhaare. Eine verstopfte Nase erschwert das Atmen und zwingt zum Schlafen mit offenem Mund, was zu einem trockenen Hals und unterbrochenem Schlaf führt. Der Schnupfen kann sich auch im Liegen verstärken, wenn der Schleim in den Rachen fließt und Husten auslöst. Eine Lösung können spezielle profilierte Schaumstoffkissen sein, die die richtige Position des Kopfes unterstützen und das Atmen erleichtern. Achten Sie auch auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer – zu trockene Luft kann die Allergiesymptome verstärken.

Kann man im Schlaf niesen?

Technisch gesehen – nein. Der Niesreflex erfordert die Aktivität der Großhirnrinde und Muskelanspannung, die während des Tiefschlafs unterdrückt sind. Deshalb treten Niesanfälle meist nach dem Aufwachen auf, insbesondere bei Allergikern, wenn das Allergen noch auf die Nasenschleimhaut wirkt. Trotzdem können Allergiker oft nicht die ganze Nacht ruhig schlafen – ihr Schlaf wird durch Juckreiz in der Nase, tränende Augen oder Atembeschwerden unterbrochen. In solchen Fällen ist es sehr wichtig, für eine allergenfreie Schlafumgebung und eine angemessene Schlafzimmerhygiene zu sorgen.

5 Tipps für einen guten Schlaf bei Allergien

  1. Wählen Sie eine antiallergische Matratze – am besten aus Latex oder Schaumstoff mit einem Bezug, der OEKO-TEX® zertifiziert und waschbar ist.

  2. Waschen Sie Ihre Bettwäsche regelmäßig – mindestens einmal pro Woche bei 60 °C, um Milben abzutöten.

  3. Verzichten Sie auf Teppiche und Vorhänge – sie sammeln Staub und Allergene, die in der Luft schweben.

  4. Investieren Sie in einen Luftreiniger – er entfernt Pollen, Staub und andere Partikel, die die Atemwege reizen.

  5. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer täglich – frische Luft trägt zu einem gesunden Raumklima bei.

Eine Allergie muss nicht unbedingt schlechten Schlaf bedeuten – vorausgesetzt, dass wir den Raum im Schlafzimmer richtig einrichten und eine Matratze wählen, die auf die Bedürfnisse eines allergieempfindlichen Körpers abgestimmt ist. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Schlaf eine grundlegende Rolle für die Regeneration und das Immunsystem spielt, weshalb seine Qualität nicht unterschätzt werden sollte. Selbst kleine Veränderungen in der Schlafumgebung – wie häufigeres Waschen der Bettwäsche, Austausch der Matratze oder Reinigung der Luft – können den Schlafkomfort von Allergikern erheblich verbessern. Gesunder Schlaf ist eine der Säulen des Wohlbefindens und der wirksamen Bekämpfung von Allergiesymptomen. Mit einer guten Schlafhygiene investieren Sie in Ihre tägliche Gesundheit.


 

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