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Schäfchen zählen – Mythos oder Einschlafhilfe?

 

Die berühmte Methode „Schäfchen zählen“ kennt fast jeder. Manche nehmen sie mit Skepsis, andere versuchen damit schlaflose Nächte zu überstehen. Aber funktioniert sie wirklich? Hat das Zählen von Schäfchen, die über einen Zaun springen, etwas mit dem aktuellen Schlafwissen zu tun? Finden Sie heraus, woher dieses Sprichwort stammt und ob es sich überhaupt lohnt, es auszuprobieren. Heute schauen wir uns genauer an, wie diese Einschlafmethode funktioniert und ob es effektivere Methoden gibt, die die Schlafqualität verbessern.

 

Schafe zählen vor dem Schlafengehen – funktioniert das?

Schafe zählen ist eine monotone, repetitive Tätigkeit, die theoretisch den Geist beruhigen und den Schlaf fördern soll. Die Idee besteht darin, sich auf eine einfache Visualisierung zu konzentrieren – meist ein Schaf, das über eine Hürde springt – und systematisch weitere Tiere hinzuzufügen.

Solche Visualisierungen können mentale Unordnung reduzieren und das Nervensystem beruhigen. Für Menschen mit lebhafter Fantasie oder hohem psychischen Stress ist das Schafezählen jedoch möglicherweise nicht effektiv genug, um sie von Stress und Problemen abzulenken.

 

Schafe zählen – Woher kommt es?

Die Ursprünge dieses Brauchs sind nicht ganz klar, werden aber oft auf die Zeit der Hirten zurückgeführt, die nachts über ihre Herden wachten und sie zählten, um sicherzustellen, dass alle da waren. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein literarisches und popkulturelles Stilmittel, das in Märchen, Komödien und der Werbung präsent ist. Einige Quellen deuten darauf hin, dass diese Methode bereits im mittelalterlichen Spanien bekannt war, wo Hirten das Zählen von Schafversen als Gebetsform verwendeten. Im Laufe der Jahre hat sich das Schafezählen als Synonym für schnelles Einschlafen in die Alltagssprache eingebürgert.

 

Schäfchen zählen und schnell einschlafen

Studien zeigen, dass das Zählen von allem – nicht nur Schäfchen – die Einschlafzeit nicht unbedingt verkürzt. Laut Forschern der Universität Oxford schliefen Menschen, die sich statt Schäfchen zu zählen ein ruhiges Meer oder eine andere Landschaft vorstellten, durchschnittlich 20 Minuten schneller ein. Die Monotonie des Zählens kann bei Menschen mit Schlaflosigkeit sogar Angstzustände verstärken, wenn nach wenigen Minuten keine Ergebnisse sichtbar werden. Daher empfehlen Experten zunehmend Meditation, Visualisierung und Atemtechniken als effektivere Methode zur Beruhigung vor dem Schlafengehen.

 

Statt Schäfchen zu zählen, vielleicht eine gute Matratze und ein gutes Bett?

Manchmal sind Einschlafprobleme nicht psychischer, sondern körperlicher Natur. Eine unbequeme Matratze, ein zu weiches Bett oder eine unzureichende Unterstützung der Wirbelsäule können den Schlaf stören. Bei der Wahl einer Matratze sollten Sie auf Härtegrad, Kerntyp (z. B. Latex, Taschenfedern, Viscoschaum) und antiallergische Eigenschaften achten. Hybridmatratzen, also Matratzen mit Taschenfedern und Schaumstoff, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Kombination von Taschenfedern mit einer Schicht aus Latex, thermoplastischem Schaum oder hochelastischem HR-Schaum verleiht einer solchen Matratze einzigartige Eigenschaften, die für eine bessere Passform und höheren Schlafkomfort sorgen als Modelle aus nur einem Material. Ein bequemes Polsterbett fürs Schlafzimmer und eine ergonomische Matratze schaffen eine Umgebung, in der das Einschlafen natürlich und schnell gelingt – kein Grund, Schäfchen zu zählen. Ein Bett sollte stabil, langlebig und leise sein. Moderne Verbindungssysteme für Strukturelemente verhindern Quietschen und sorgen für einen erholsamen, sicheren Schlaf. Ebenso wichtig ist die richtige Größe des Bettes – es sollte groß genug sein, um dem Benutzer einen freien Wechsel der Schlafposition zu ermöglichen, ohne dass Beine oder Arme über den Rahmen baumeln. Wenn Ihnen Design wichtig ist, wählen Sie ein skandinavisches, gepolstertes oder kontinentales Bett, das für seinen Komfort und sein schönes Aussehen bekannt ist.

 

Schäfchen zählen vor dem Schlafengehen – Vorteile

Schäfchen zählen ist zwar kein Allheilmittel gegen Schlaflosigkeit, hat aber einige Vorteile:

 

Es lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Aktivität und lenkt die Gedanken von stressigen Ereignissen ab.

Es kann eine beruhigende und rhythmische Wirkung haben, insbesondere bei Kindern.

Es etabliert eine Routine, die viele Menschen zum Einschlafen wichtig finden.

Diese Methode ist einfach, überall verfügbar und sicher – sie erfordert keine Hilfsmittel. Sie kann dem Gehirn auch als „Signal“ dienen, dass es Zeit zum Ausruhen ist.

 

Schäfchen zählen – Die Nachteile

Andererseits lohnt es sich auch, die Nachteile dieser Technik zu kennen:

  • Sie funktioniert nicht bei jedem – viele finden sie zu langweilig oder sogar nervig.
  • Sie kann ablenken, wenn das Zählen nicht zum Schlafrhythmus passt.
  • Auf lange Sicht kann sie wirkungslos sein, wenn die Ursache der Schlaflosigkeit tiefer liegt – zum Beispiel Stress, schlechte Angewohnheiten oder eine ungünstig gewählte Schlafunterlage.

Darüber hinaus kann eine zu starke Konzentration auf den Zählvorgang das Gehirn stimulieren, anstatt es zu beruhigen. Und das Ausbleiben von Ergebnissen steigert nur die Frustration und verzögert das Einschlafen.

Schäfchen zählen ist eine angenehme Methode, um den Geist zu beruhigen, aber es ist keine Universallösung. Anstatt sich ausschließlich auf diese Methode zu verlassen, lohnt es sich, sich auf Schlafhygiene, Ihre Abendroutine und Ihr körperliches Wohlbefinden zu konzentrieren. Manchmal reicht schon ein einfacher Matratzenwechsel oder ein entspannendes Abendritual, um wieder erholsamen Schlaf zu genießen. Wenn Sie schon seit Monaten Schäfchen zählen, ist es vielleicht an der Zeit, damit aufzuhören und sich einfach wieder auf Ihren Schlaf zu konzentrieren?

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